Vorstellungsrunde der Bürgermeisterkandidaten

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Vorstellungsrunde der Oberbürgermeisterkandidaten in Coburg

Am 27. Januar 2026 fand im großen Saal des Münchner Hofbräuhauses eine öffentliche Vorstellungsrunde der Oberbürgermeisterkandidaten statt. Neun Bewerberinnen und Bewerber nutzten die Gelegenheit, sich den Bürgerinnen und Bürgern Coburgs zu präsentieren, Fragen zu beantworten und ihre politischen Ziele vorzustellen. Die Moderation des Abends übernahm Gernot Kirchner, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Coburg-Stadt e. V.

Teilgenommen haben Dominik Sauerteig (SPD, amtierender Oberbürgermeister), Hans-Herbert Hartan (CSU, Zweiter Bürgermeister), Jürgen Heeb (Pro Coburg), Christian Gunsenheimer (Freie Wähler), Dr. Michael Zimmermann (FDP), Erich Wohnig (ÖDP), Isabell Weiss (in Vertretung von Joachim Hoppe, Die Linke), Wolfram Haupt (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Michael Gebhardt (AfD). In kurzen Vorstellungsrunden erläuterten die Kandidaten ihre persönlichen Hintergründe, politischen Erfahrungen und Schwerpunkte – von kommunalpolitischem Engagement über soziale Themen bis hin zu Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung.

Zentrale Themen des Abends

Sanierung des Landestheaters
Große Einigkeit bestand bei der Bedeutung des Landestheaters Coburg als kulturelles Aushängeschild der Stadt. Alle Kandidaten sprachen sich für dessen Erhalt aus und betonten zugleich die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Kosten. Da das Gebäude dem Freistaat Bayern gehört, werden konkrete Zahlen erst im Laufe des Jahres erwartet.

Hallenbad und Freibad
Ein weiteres zentrales Thema war der Neubau des Hallenbads sowie die Zukunft des Freibads. Das Hallenbad wurde von allen als unverzichtbar für Schwimmausbildung, Vereinsarbeit und Gesundheitssport bewertet. Mehrere Kandidaten regten an, den Freibadbereich langfristig großzügiger zu planen, um den Freizeitwert für die Coburger Bevölkerung nachhaltig zu sichern.

Verkehrsentwicklung und Radverkehr
Auch die Weiterentwicklung des Radverkehrskonzepts wurde intensiv diskutiert. Dabei wurde betont, dass alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer – gleichberechtigt berücksichtigt werden müssen. Vorgestellt wurden unter anderem Ideen wie Fahrradbrücken oder schnelle Radverbindungen entlang der Itz. Viele Kandidaten unterstrichen zudem die Bedeutung eines integrierten Verkehrsentwicklungskonzepts, das Mobilität und Klimaschutz miteinander verbindet.

Fazit

Die Vorstellungsrunde machte deutlich, dass die zukünftigen Herausforderungen Coburgs nur durch ein ganzheitliches Denken und gemeinsames Handeln erfolgreich bewältigt werden können.